Geeq ist eine dezentrale Multi-Blockchain-Plattform, die darauf ausgelegt ist, eine sichere und skalierbare Infrastruktur für die Weltwirtschaft bereitzustellen. Das Projekt wurde von einem Team aus Ökonomen und Technikexperten gegründet, darunter John P. Conley, Stephanie So und Ric Asselstine, die darauf abzielten, die Einschränkungen herkömmlicher Blockchain-Architekturen zu beheben. Sein Name steht für Good, Ethical, and Equitable Quality, was seine Mission widerspiegelt, ein faires und transparentes digitales Ökosystem zu schaffen. Im Zentrum des Projekts steht ein einzigartiger Konsensmechanismus, der als Proof of Honesty bekannt ist. Im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen, die auf wettbewerbsorientiertem Mining oder intensivem Staking basieren, verwendet Geeq einen anführerlosen Validierungsprozess, bei dem jeder Node unabhängig arbeitet, um Transaktionen zu verifizieren. Dieser Ansatz ist darauf ausgelegt, zu 99 Prozent Byzantine Fault Tolerant zu sein, was bedeutet, dass das Netzwerk sicher bleibt, selbst wenn eine große Mehrheit der Nodes kompromittiert ist. Dieses Sicherheitsmodell, das als Strategically Provable Security bezeichnet wird, legt die Verifizierungsmacht in die Hände der Nutzer anstatt einer zentralisierten Gruppe von Validatoren. Die Architektur ist als Layer 0 Protokoll aufgebaut, das ein Ökosystem aus interoperablen Blockchains unterstützt. Eines seiner prägenden Merkmale ist die Vermeidung von Smart Contracts auf der Basis-Validierungsschicht. Auf diese Weise zielt das Projekt darauf ab, gängige Schwachstellen und Angriffsflächen zu eliminieren, die mit komplexem Code verbunden sind. Stattdessen nutzt es spezialisierte Protokolle für Tokenisierung und Datenmanagement, was es für hochriskante Unternehmensanwendungsfälle geeignet macht. Geeq ist für eine Vielzahl von Anwendungen konzipiert, insbesondere für solche, die eine hohe Datenintegrität und häufige Transaktionen erfordern. Zu den Schwerpunkten gehören das Supply-Chain-Management, bei dem die Herkunft von Waren nachverfolgt werden kann, und das Internet of Things, in dem Milliarden von Geräten eine sichere und kostengünstige Möglichkeit zur Datenaufzeichnung benötigen. Weitere Anwendungsfälle umfassen das Gesundheitswesen, digitale Identität und die Tokenisierung von Real-World Assets. Die Plattform umfasst zudem Geeq Data und Geeq Stacks, die Tools für eine verifizierbare Aktenführung und die Organisation digitaler Assets bereitstellen. Der Geeq Token erfüllt mehrere wesentliche Funktionen innerhalb dieses Ökosystems. Er wird verwendet, um Validatoren für ihre Dienste zu bezahlen, die Speicherung im Ledger durch Miete zu finanzieren und Transaktionsgebühren im gesamten Netzwerk zu ermöglichen. Um die Integrität des Netzwerks zu gewährleisten, müssen Validatoren Token als Good Behavior Bonds staken, die verfallen können, wenn sie bei unehrlichem Handeln ertappt werden. Das Projekt arbeitet derzeit am Start seines Mainnets. Laut Roadmap umfassen die jüngsten Entwicklungen die Vorbereitung eines Ethereum Virtual Machine kompatiblen Testnets, um Entwicklern beim Erstellen und Testen von Anwendungen zu helfen. Das Team plant außerdem den Start seiner ersten öffentlichen Chain namens Ignite, was den Übergang seines Token-Ökosystems zu einem nativen Coin markieren wird. Das Projekt konzentriert sich weiterhin darauf, eine Zero-Trust-Infrastruktur bereitzustellen, die resistent gegen Cyber-Bedrohungen und in der Lage ist, autonome Systeme zu unterstützen.
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