Xcellar, oft identifiziert durch das Token-Symbol XCL, ist ein Decentralized Finance-Protokoll und eine Web3-Infrastrukturschicht, die darauf ausgelegt ist, die Privatsphäre und Anonymität der Nutzer auf der Blockchain zu priorisieren. Das Projekt zielt darauf ab, eine sichere Umgebung zu bieten, in der Nutzer mit digitalen Assets interagieren können, ohne ihre Transaktionsmuster oder Wallet-Identitäten der öffentlichen Überwachung preiszugeben. Das Herzstück des Projekts ist ein proprietäres System, das als Fawkes Formula bekannt ist. Diese Technologie nutzt Zero-Knowledge-Proofs, um Transaktionen zu verifizieren, ohne sensible Details über den Sender, den Empfänger oder den beteiligten Betrag offenzulegen. Durch die Verschleierung dieser Datenpunkte versucht Xcellar, gängige Datenschutzprobleme im Decentralized Finance-Bereich zu lösen, wie etwa die Rückverfolgung von Transaktionen und Front-Running. Xcellar arbeitet über ein Netzwerk von dezentralen Relayers. Diese Relayers fungieren als Vermittler, die Transaktionen im Namen der Nutzer an die Blockchain übermitteln und so die On-Chain-Verbindung zwischen ersten Einzahlungen und finalen Auszahlungen effektiv unterbrechen. Dieser Mechanismus soll einen nicht rückverfolgbaren Geldfluss ermöglichen und erlaubt Funktionen wie Gas-less Withdrawals, bei denen der Relayer die Transaktionsgebühren übernimmt. Der XCL-Token dient mehreren Rollen innerhalb des Ökosystems. Er wird als Governance-Tool verwendet, das es Inhabern ermöglicht, an Entscheidungen bezüglich der Entwicklung des Protokolls teilzunehmen. Er fungiert zudem als Utility-Token für das Privacy-Netzwerk, in dem Nutzer ihn halten oder nutzen müssen, um auf spezifische Anonymitätsfunktionen zuzugreifen. Zusätzlich bietet das Projekt ein gestuftes Staking-System an, bei dem Teilnehmer zu Relayers werden können. Durch das Staking ihrer Token helfen diese Relayers, das Netzwerk zu sichern und Transaktionen zu verarbeiten, im Austausch gegen einen Teil der vom Protokoll generierten Gebühren. Um das Ökosystem des Tokens zu unterstützen, integriert das Projekt mehrere spezialisierte Mechanismen. Dazu gehört eine Zero-Tax-Policy auf Käufe und Verkäufe, was bedeutet, dass bei Transfers zwischen Nutzern keine zusätzlichen Transaktionsgebühren durch das Protokoll erhoben werden. Das Projekt verfolgt zudem eine deflationäre Strategie, bei der ein Prozentsatz der Plattformgebühren für Buy-Back- und Burn-Initiativen verwendet wird, mit dem Ziel, das Gesamtangebot im Laufe der Zeit zu reduzieren. Ursprünglich im Ethereum-Netzwerk als ERC-20-Token gestartet, verfügt Xcellar über eine Roadmap, die auf eine Multi-Chain-Expansion ausgerichtet ist. Das Team beabsichtigt, seine Privacy-Tools auf andere große Blockchain-Netzwerke wie BNB Chain, Polygon und Solana zu übertragen, um die Interoperabilität zu verbessern. Berichten zufolge sind die Smart Contracts des Projekts renounced oder immutable, was sicherstellt, dass die Kernregeln des Protokolls dezentral bleiben und von den Entwicklern nach dem Launch nicht mehr geändert werden können. Insgesamt positioniert sich Xcellar als eine im Gemeinschaftsbesitz befindliche Privacy-Schicht, die individuelle Souveränität mit nachhaltigen Netzwerkanreizen in Einklang bringt.
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