DIMO ist ein dezentrales physisches Infrastrukturnetzwerk (DePIN), das sich auf Fahrzeugdaten konzentriert. Der Name steht für Digital Infrastructure for Moving Objects. Das Projekt zielt darauf ab, Fahrzeugbesitzer zu stärken, indem es ihnen ermöglicht, die von ihren Autos generierten Daten zu sammeln, zu verwalten und zu teilen, während sie gleichzeitig das Eigentum und die Privatsphäre wahren. Aufgebaut auf der Polygon-Blockchain, schafft DIMO eine Verbindung zwischen physischen Fahrzeugen und der digitalen Welt des Web3. Um teilzunehmen, verbinden die Nutzer ihre Autos entweder über Hardware-Geräte, die in den Diagnoseanschluss des Fahrzeugs gesteckt werden, oder über Software-Integrationen für moderne vernetzte Fahrzeuge mit dem Netzwerk. Sobald ein Fahrzeug verbunden ist, sammelt das Netzwerk Informationen wie den Zustand der Batterie, den Kraftstoffstand, die Motorleistung und den Fahrtverlauf. Das Projekt arbeitet nach dem Prinzip, dass Fahrzeugbesitzer von den Daten profitieren sollten, die ihre Autos produzieren, anstatt dass diese Daten ausschließlich von den Herstellern kontrolliert werden. Durch die Bereitstellung dieser Daten für das DIMO-Ökosystem helfen die Nutzer dabei, einen riesigen, gemeinsamen Informationspool aufzubauen, der von Entwicklern zur Erstellung neuer Anwendungen und Dienste genutzt werden kann. Diese Dienste könnten bessere Tools zur Fahrzeugwartung, eine genauere Versicherungsbepreisung basierend auf den Fahrgewohnheiten oder Plattformen für Peer-to-Peer-Carsharing umfassen. Der DIMO-Token ist der native Utility-Token des Ökosystems. Er wird verwendet, um Fahrzeugbesitzer für die Bereitstellung von Daten und die langfristige Teilnahme am Netzwerk zu belohnen. Der Token spielt auch eine Schlüsselrolle bei der Governance und gibt den Inhabern die Möglichkeit, darüber abzustimmen, wie das Netzwerk verwaltet wird und wie sich das Protokoll entwickeln soll. Darüber hinaus müssen Unternehmen und Entwickler, die auf die Daten zugreifen oder Dienste auf der Plattform aufbauen möchten, den Token verwenden, um mit dem Ökosystem zu interagieren. Sicherheit und Privatsphäre stehen im Mittelpunkt des Projektdesigns. DIMO verwendet Verschlüsselung und dezentrale Identitätstechnologie, um sicherzustellen, dass die Nutzer die Kontrolle darüber behalten, wer ihre Informationen einsehen kann. Anstatt persönliche Daten zu verkaufen, ermöglicht das Netzwerk das Teilen von aggregierten und anonymisierten Erkenntnissen, wodurch die individuellen Identitäten geschützt werden, während gleichzeitig ein Mehrwert für die breitere Community geschaffen wird. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass DIMO eine offene, im Gemeinschaftsbesitz befindliche Plattform für die Transportindustrie aufbaut. Es ersetzt geschlossene, proprietäre Systeme durch ein transparentes Netzwerk, in dem Einzelpersonen für ihre Beiträge belohnt werden und ein Mitspracherecht bei der Zukunft der Infrastruktur haben.
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